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Athen

Athen

Piräus

Athen begannen vor rund 2.500 Jahren viele Entwicklungen, die Europa bis heute prägen. Steinernes Symbol dieser großen Geschichte ist natürlich die Akropolis. Wie kein anderes Baudenkmal symbolisiert dieses hoch über der Stadt auf einem Felsplateau thronende Ensemble von Tempelruinen das antike Griechenland, das als Geburtsstätte der Demokratie und als Wiege europäischer Wissenschaft und Philosophie gilt. Athen hat aber mehr zu bieten als die Akropolis. Die Altstadt Plaka zum Beispiel oder den Syntagma-Platz. Dazu einige weltbekannte Museen, in denen man Kunstschätze aus allen Epochen der griechischen Geschichte besichtigen kann.


Piräus ist ein wichtiger Hafen in der Nähe von Athen, Griechenland, und ein beliebtes Reiseziel für Kreuzfahrtpassagiere, die die antiken Stätten von Athen besuchen möchten. Die Stadt ist bekannt für ihren großen Hafen und ihre Nähe zu historischen Stätten wie der Akropolis und dem Parthenon. Besucher können auch das Archäologische Museum von Piräus besichtigen oder einen Tagesausflug auf die nahegelegene Insel Aegina machen.

Hafeninfos

Der Hafen von Piräus gilt als größter Passagierhafen Europas. Neben Kreuzfahrtschiffen tragen dazu natürlich insbesondere auch die zahlreichen Fähren zu den griechischen Inseln bei. An den drei Kreuzfahrt-Terminals machen jedes Jahr mehrere hundert Kreuzfahrtschiffe fest. An zusätzlichen Kapazitäten wird gearbeitet.


Terminal A Miaoulis

Das 8.000 m² große Terminal A ist der Hauptliegeplatz in Piräus und bietet Platz für zwei Kreuzfahrtschiffe, die links und rechts des Terminalgebäudes anlegen. Die klimatisierten Räumlichkeiten sind unter anderem mit kostenlosem Internet, einigen Geschäften und ein wenig Gastronomie ausgestattet. Vor dem Kreuzfahrt-Terminal gibt es einen Taxistand und Parkplätze für 80 Landausflugsbusse.


Terminal B Themistocles

Dieses Kreuzfahrt-Terminal wurde 2013 fertiggestellt. Es gibt zwei Liegeplätze, die auch von ganz großen Scjhiffen genutzt werden können. Terminal B wurde für Passagierwechsel ausgelegt. Auch Kreuzfahrtschiffe, deren Mittelmeer Kreuzfahrt in Athen beginnt, können hier abgefertigt werden. In und vor dem modernen Gebäude gibt es kostenloses Internet, einen Duty-free-shop und einen Taxistand.


Terminal C Alkimos

Cruise Terminal C „Alkimos“ wurde im Jahre 2003 fertiggestellt und 2016 renoviert und erweitert Ein großes Kreuzfahrtschiff kann hier anlegen. Es liegt in der Mitte zwischen Terminal A und Terminal B. Zu den Einrichtungen gehören kostenloses Internet und ein Taxistand.

Mobilität

Zu Fuß

Man kann in diesem Hafen zu Fuß wenig ausrichten. In Piräus gibt es relativ wenig lohnende Ziele und selbst die sind für Fußgänger schon relativ weit entfernt. Rund um die Metrostation findet man ein Geschäftsviertel mit vielen Läden. Wer bereit ist, mehrere Kilometer zu laufen, könnte das archäologische Museum in Piräus erreichen. Der Hafen Mikrolimano mit seinen guten Restaurants ist von Terminal A bereits ca. 3,5 Kilometer entfernt.


Das historische Stadtzentrum Athens kann man sehr gut zu Fuß erkunden. Wenn man hier und das öffentliche Verkehrsmittel einplant, vergrößert sich die Reichweite.


Stadtrundfahrten

Eine gute und bequeme Möglichkeit für einen Tag in Athen auf eigene Faust sind die beliebten Stadtrundfahren nach dem bewährten Hop-on Hop-off Prinzip. Man kann unterwegs an zahllosen Haltestellen und Sehenswürdigkeiten aussteigen und mit einem der nachfolgenden Busse weiterfahren. In der Regel kommt alle 30 Minuten ein Bus an jeder Haltestelle vorbei.

Es gibt mehrere Anbieter, darunter die bekannten roten Busse von City Sightseeing, die gelben Busse von Athens Open Tour und die blauen Busse von Sights of Athens. Alle drei Anbieter haben wiederum mehrere Linien im Programm. Man fährt normalerweise erst einmal mit der Piräus-Linie durch Piräus und erst dann weiter in Richtung Athen, wo man die Stadtlinie umsteigen kann.

Alle drei Anbieter haben Haltestellen gegenüber von Terminal C und unweit von Terminal A. Genaue Informationen dazu gibt es auf den Webseiten der Anbieter. Von Terminal B muss man ein wenig laufen. Die Firma Sights of Athens betreibt neben den Buslinien noch eine kleine Touristenbahn, die durch Piräus fährt


Fahrrad

Wer eine Stadtrundfahrt auf dem Fahrrad erleben möchte kann dies mit BajaBikes machen.

Taxi

Taxen sind an der gelben Farbe und dem Taxischild auf dem Dach leicht zu erkennen. Vor jedem Terminal gibt es einen Taxistand. Der Fahrpreis wird vom Taxameter berechnet und man sollte darauf achten, dass es eingeschaltet wird. Für eine Fahrt vom Hafen bis ins Zentrum Athens zahlt man ca. 25 Euro. Fahrten im Stadtzentrum von Athen bleiben meist unter 10 Euro.

Auch der Service von Uber kann in Athen genutzt werden. Bei der Firma Athens Welcome Pickups ( welcomepickups.com ) kann man ein Taxi auch online vorbestellen. Der Fahrer wartet dann mit einem Namensschild am Terminal. Der Fahrpreis soll sich nicht von den Taxen am Taxistand unterscheiden.


Öffentliche Verkehrsmittel

Wer möchte, kann die Sehenswürdigkeiten von Athen auf eigene Faust gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Insbesondere Busse und die Metro kommen hier als Verkehrsmittel infrage. Betreiberin der öffentlichen Verkehrsmittel im Großraum Athen ist OASA ( ). Zuständig für die Metrolinien 1 bis 3 ist Stasy.


Ein besonders hilfreicher Service für Besucher ist die X80 Piraeus-Acropolis-Syntagma Expressbus Linie der Athener Verkehrsbetriebe OASA. Der Expressbus X80 startet während der Hauptreisezeit (ca. Mai bis Oktober) alle 30 bis 40 Minuten von Haltestellen an den Port Gates E11 und E12. Bis in die Stadt benötigt der Bus bei normalen Verkehrsverhältnissen ca. 30 bis 40 Minuten. Auf der Strecke gibt es insgesamt 16 Haltestellen, darunter die Metrostation Syngrou Fix (Linie 2), das archäologische Museum in Piräus sowie den Syntagma Platz oder die Akropolis in Athen. Um den Expressbus X80 nutzen zu können, benötigt man ein Tagesticket. Einzelfahrscheine gibt es nicht. Das Tagesticket ist natürlich auch für die Metro und für alle öffentlichen Busse gültig. Es gibt mit dem X96 auch noch eine Expressbus-Verbindung vom Hafen zum Flughafen.


Die Alternative außerhalb der Hauptreisezeit sind die regulären Busse der Linie 40. Diese fahren 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche und 12 Monate im Jahr von Piräus nach Athen (Syntagma-Platz) und wieder zurück. Während des Tages gibt es meistens drei bis vier Verbindungen pro Stunde. Der Bus benötigt knapp 50 Minuten für die Strecke. Los geht es in der Nähe von Port Gate E12. Man kann die Haltestellen bei Google Maps erkennen. Der Einzelfahrschein kann beim Fahrer erworben werden.


Die Metro ist für Ausflüge in Athen auf eigene Faust besonders interessant. Die Metrostation in Piräus ist von den Kreuzfahrt-Terminals zu Fuß in ca. 20 bis 30 Minuten erreichbar. Man folgt einfach der Hauptstraße Akti Miaouli, die um das Hafenbecken herumführt. Vom Port Gate E12 (Lions Gate) bei Terminal C sind es ca. 2,5 Kilometer. Hinter der Fußgängerbrücke befindet sich die Bahnstation (Metro)


Von der Metrostation Piräus fahren die Züge der grünen Linie (Linie 1) in die Innenstadt von Athen. Es gibt nur diese eine Linie. Zudem ist dies die Endhaltestelle. Der Einzelfahrschein (Ath.ena Ticket) kostet ca. 1,20 Euro und ist 90 Minuten gültig. Wer möchte, kann also vor oder nach der Metro auch noch Busfahren.


Interessant für Athen-Besucher sind insbesondere die Metrostationen Monastiraki (Monastiraki, Plaka, Ermou-Einkaufsstraße), Acropli (Neues Akropolis Museum, Akropolis, Plaka), Syntagma (Syntagma-Platz, Parlament, Nationalgarten, Panathinaiko-Stadion, Olympiaion) und Victoria (Archäologisches Nationalmuseum).

Lokale Ausflugsanbieter

Ich möchte lokale Ausflugsanbieter unterstützen, die ihren Gästen besondere Erlebnisse und wundervolle Urlaubseindrücke abseits der Besuchermassen bieten, einfach für einen besonderen, individuellen Service stehen.

Von den nachfolgend genanten lokalen Ausflugsanbietern erhalte ich keinerlei Zahlungen für die Nennung auf meiner Seite. Sie sind mir aber entweder persönlich bekannt oder wurden mir von Gästen als sehr zuverlässig und gut empfohlen.

Meine Seite befindet sich gerade im "Umbau". Wenn an dieser Stelle noch keine lokalen Ausflugsanbieter genannt sind, dann findest Du diese entweder im nächsten Abschnitt Ausflugstipps oder es sind für diesen Ort noch keine eingetragen.

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Ausflugtipps

Innenstadt

Das Zentrum Athens kann man in 5 bis 8 Stunden gut zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Das Areal ist relativ kompakt und wird im Norden durch die Haupteinkaufsstraße Ermou, im Süden durch die Dionysiou-Areopagitou-Straße (ebenfalls eine beliebte Fußgängerzone), im Osten durch den Syntagma-Platz/Nationalgarten und im Westen durch die Akropolis begrenzt. . Es gibt übrigens eine kleine Bimmelbahn ( athenshappytrain.com ), die durch das historische Zentrum Athens fährt.


Syntagma-Platz und Parlament

Einer der zentralen Plätze der Stadt ist der Syntagma-Platz (Metro Syntagma). Der Name des Platzes erinnert an die griechische Verfassung vom März 1844, die vom Balkon des klassizistischen Königspalastes an seiner Ostseite proklamiert wurde. Seit 1935 hat in dem Palast das griechische Parlament seinen Sitz. Vor dem Gebäude befindet sich das Denkmal des Unbekannten Soldaten, an dem die Evzonen (die königliche Leibgarde) in traditioneller Uniform Wache halten. Die Wachablösung, die jede Stunde (sonntags nur einmal) stattfindet, ist ein beliebter Touristenmagnet. Am Syntagma-Platz beginnt zudem die Ermou-Straße, die als wichtigste Fußgängerzone der Stadt gilt.


Nationalgarten und Zappeion

Hinter dem Parlament befindet sich der wunderschöne Nationalgarten mit seinen exotischen Pflanzen und Zierteichen. Der Garten umfasst gut 15 Hektar und wurde im 19. Jahrhundert als Schlossgarten und Botanischer Garten geplant. Seit 1923 ist der Park für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine grüne Oase mitten in der hektischen Stadt. Es gibt ein kleines botanisches Museum und einen Zoo. Im Süden wird der Park durch das Zappeion begrenzt. Das klassizistische Gebäude wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Hier werden heute Tagungen und Messen veranstaltet.


Neues Akropolis Museum

Das neue Akropolis Museum (Metrostation Acropolis) beherbergt seit 2009 mehr als 4.000 Fundstücke und Objekte von der Akropolis. Es gibt auch Tickets ohne Anstehen. Es gibt ein schönes Café mit einem Glasboden, der den Blick auf Ausgrabungen freigibt. Das vierstöckige Museum liegt an der Dionysiou-Areopagitou-Straße, die als eine der beliebtesten Einkaufsstraßen Athens gilt. Unweit des Museums ist auch einer der Zugänge zur Akropolis


Das Felsplateau der Akropolis war die Keimzelle des antiken Athen und ist natürlich der Höhepunkt für Landausflüge in Athen. Zu den berühmten Bauwerken gehören die Propyläen, der Nike-Tempel, das Erechtheion und natürlich der berühmte Parthenon. Letzterer ist 69 Meter lang und 31 Meter breit. Neben den berühmten Bauwerken bietet die Akropolis einen fantastischen Rundblick über Athen. Von der Südmauer fällt der Blick auf das antike Dionysos-Theater mit 17.000 Plätzen.


Wer mit der Metro unterwegs ist, erreicht die Zugänge der Akropolis über die Metrostationen Acropolis oder Monastiraki. Die Warteschlangen sind oft sehr lang. Wer möchte, kann Tickets ohne Anstehen vorab erwerben. Für den Aufstieg sind feste Schuhe hilfreich, insbesondere wenn man einen Regentag erwischt hat. An heißen Tagen ist ein Wasserflasche sehr nützlich. Essen ist auf dem Gelände nicht erlaubt.

Voll ist es dort fast immer. Vor zehn Uhr und nach fünfzehn Uhr ist es meistens etwas günstiger. An sehr heißen Tagen kann die Akropolis zwischen 13 und 17 Uhr geschlossen werden.


Das Odeon des Herodes Atticus ist neben dem Dionysostheater ein weiteres antikes Theater am Fuße des Felsplateaus der Akropolis. Es handelt sich um ein Theater nach römischer Bauart und bietet Platz für 5.000 Zuschauer. Ursprünglich hatte es ein Dach aus Zedernholz. Seit knapp hundert Jahren wird es für Konzerte genutzt. Hier traten berühmte Künstler wie Maria Callas oder Herbert von Karajan mit den Wiener Philharmonikern auf. Das Ticket für die Akropolis berechtigt auch zur Besichtigung des Odeon des Herodes Atticus.


Plaka und Monastiraki

Diese Viertel zwischen den Metrostationen Acropoli und Monastiraki gehören zu den ältesten Athens. Die jetzige Anlage geht größtenteils auf die türkische Zeit zurück. Antike Ruinen, byzantinische Kirchen, Museen, Läden, Bars, Nachtklubs und Tavernen sind hier auf vielleicht einem Quadratkilometer zusammengedrängt. Die Atmosphäre der Gegend mit ihren engen Gassen lockt sehr viele Touristen an. Ideal für einen Bummel in Athen.


Lykabettus-Hügel

Aus dem Häusermeer der Athener Innenstadt ragen einige Hügel empor. Noch höher als das Felsplateau der Akropolis ist der Lykabettus-Hügel, der als Hausberg Athens gilt. Von oben hat man einen tollen Blick über die Stadt und kann sehr schöne Fotos machen. Auf dem Gipfel gibt es eine kleine Kirche und auch Gastronomie. Wer einigermaßen gut zu Fuß ist, kann den Lykabettus-Hügel zu Fuß erklimmen. Alternativ gibt es eine Standseilbahn. Man erreicht den Hausberg von der Metrostation Panepistimiou aus mit einem Bus der Linie 60.


Archäologische Nationalmuseum

Einige Straßen nördlich des Omonia-Platzes wartet das Archäologische Nationalmuseum (Metro Victoria) mit seiner einzigartigen Sammlung der großen Kulturen des antiken Griechenlands. Der Omonia-Platz ist ca. 1,5 Kilometer vom Syntagma-Platz entfernt und kann zu Fuß oder mit der Metro erreicht werden. Zu den kostbarsten Schätzen des Museums gehört die goldene Totenmaske eines Achäerkönigs, die der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann 1876 in Mykene zutage förderte.

Mit Kindern unterwegs